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Magazin

Poseidon Expeditions Magazin

Wissenswertes für Ihre Grönland Kreuzfahrt

Von Fridtjof Nansen bis Kaffemik. Unsere Expeditionsleiterin Anja Erdmann-Rutten liefert Fakten zur größten Insel der Welt.

Zum ersten Mal besuchte ich Grönland im Jahr 2000 im Rahmen meines Studiums. Ich verbrachte  damals mein Auslandssemester in einem kleinen grönländischen Dorf, in dem es fünfmal so viele Hunde wie Menschen gab. Dieser polare Lebensraum und die Lebensart der Menschen begeisterten mich sofort. Heute will ich Ihnen einige interessante Dinge über Grönland verraten. Und wer weiß, vielleicht treffen wir uns einmal an Bord der Sea Spirit auf einer Grönland Kreuzfahrt mit Poseidon Expeditions.

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Wer regiert die Antarktis? Und welchen Einfluss hat das auf den Tourismus?

Der Antarktisvertrag und seine Zusatzprotokolle gewährleisten sichere und umweltverträgliche Reisen in die Antarktis⁣


Die meisten Antarktis Reisenden wissen, dass der Siebte Kontinent kein Hoheitsgebiet ist, das einer einzigen Nation gehört, sondern durch ein internationales Abkommen verwaltet wird: durch den Antarktisvertrag. Das bedeutet nicht, dass es vor dem Inkrafttreten des Vertrags keine früheren Souveränitätsansprüche gab. Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Neuseeland, Norwegen und das Vereinigte Königreich haben allesamt Gebietsansprüche auf Teile der Antarktis, die teilweise bis ins 19. Mit der Unterzeichnung des Vertrags im Dezember 1959 kamen diese Staaten jedoch einvernehmlich überein, ihre Ansprüche für die Geltungsdauer des Vertrags - das heißt für 100 Jahre - ruhen zu lassen.⁣

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Entdecken Sie Franz-Josef-Land

Fünf Highlights einer Reise zu den verborgenen und geheimnisumwobenen Inseln in der russischen Hocharktis


Die 192 abgelegenen Inseln des Franz-Josef-Land-Archipels waren lange Zeit im Nebel der Zeit verborgen und sind wahrlich geheimnisumwoben. Diese entlegenen Inseln, die nordöstlich von Spitzbergen zwischen dem russischen Festland und dem Nordpol liegen, sind aufgrund des dichten Meereises und des rauen Wetters auch heute noch während weiter Teile des Jahres unzugänglich. Während der Sowjetzeit waren die Inseln zudem aufgrund der von den sowjetischen Autoritäten verhängten Reisebeschränkungen für Touristen praktisch völlig tabu. Selbst heute ist eine Individualreise zur Inselgruppe des Franz Josef-Landes unmöglich. Der Zugang ist nur mit einer organisierten Reise an Bord eines Expeditionskreuzfahrtschiffes oder eines Eisbrechers und in Begleitung von Rangern des Nationalparks "Russische Arktis" gestattet. Für die wenigen Besucher, die sich auf den Weg zu diesen rätselhaften Inseln in der russischen Hocharktis machen, ist der Eindruck der räumlichen und zeitlichen Abgeschiedenheit unbestreitbar eine große Attraktion. Noch fesselnder sind jedoch die Geheimnisse, die sich hier offenbaren. Gerade so, als würden sie aus den Tiefen der Geschichte zurückkehren. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen fünf mögliche Höhepunkte einer Reise nach Franz Josef Land.

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Regeln für Antarktis Reisen

Wie die IAATO "Wilderness Etiquette" allen Antarktis Besuchern die bestmögliche Antarktis Erfahrung ermöglicht

Passagiere, die von ihrer Antarktis Reise zurückkehren, sind gelegentlich erstaunt über den erfreulichen Umstand, dass sie während ihres beeindruckenden Abenteuers auf dem Weißen Kontinent kaum andere Schiffe zu Gesicht bekamen. Denn bei ihrer Ankunft und Einschiffung in Ushuaia staunten eben diese Reisenden doch oft darüber, dass sie acht, neun manchmal sogar zehn Schiffe aller Größen am sogenannten "Turn-Around-Day" - so nennt man in der Branche den Tag der Ein- und Ausschiffung - zur gleichen Zeit an der langen Pier festgemacht sahen. Die meisten Reisenden haben zudem Kenntnis von dem Umstand, dass im Laufe der vergangenen Jahre eine steigende Zahl an Expeditionsschiffen die Antarktische Halbinsel besucht.

Und dennoch berichten einige Reisende, dass sie nach dem verlassen des Beagle-Kanals im Süden Feuerlands eine ganze Woche lang kein anderes Schiff gesehen haben. Aber, wo sind plötzlich alle anderen Schiffe hin?

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“Ab ins Eis”

Eine Kreuzfahrt ins Eis hat ihren ganz besonderen Reiz

"Ab ins Eis" - für einen Anbieter von Polar-Expeditionskreuzfahrten wie Poseidon Expeditions haben diese drei Worte naturgemäß eine ganz besondere Bedeutung. Liegt es doch in der Natur der Sache, dass Reisen in die hohen Breitengrade - das sind in der Arktis Expeditionen über 66º nördlicher Breite und im Südpolarmeer unter 60º südlicher Breite - bedeuten, dass man selbst im Hochsommer "ins Eis" fährt. Und das tun immer mehr Menschen aus gutem Grund. Denn gerade in diesen kühlen Regionen bringt der Sommer eine Vielzahl von Aktivitäten in der Tierwelt zum Vorschein, die sich hauptsächlich um die Partnerwahl, die Fortpflanzung und die Betreuung der Jungtiere drehen.

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Kajakfahren in Spitzbergen

Auf Tuchfühlung mit meinem ersten Spitzbergen Gletscher - von Steve Wellmeier

Ich lasse Ihnen in einem anderen Blogbeitrag von einem Wissenschafts-Nerd alle wichtigen geologischen Fakten und Zahlen über Gletscher liefern (Anmerkung des Übersetzers z.B. Beispiel hier: Erlebnis Eis - Gletscher). Aber da ich nun einmal diesen Beitrag hier schreibe und weil ich aus einer völlig anderen Seite des Expeditionskreuzfahrtgeschäfts komme, Marketing und Vertrieb, will ich mich der Erörterung dieses Themas aus einem anderen Blickwinkel nähern...

... mit meinem älteren (und klügeren) Bruder Tom in einem Seekajak sitzend auf dem Wasser in Spitzbergens St. Jonsfjord, umgeben von Brucheis und vor uns eine gewaltige Gletscherwand.

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Wem gehört die Antarktis?

Ein Vertrag aus dem Kalten Krieg regelt bis heute die Verwaltung des Siebten Kontinents

Allen und keinem. Diese drei Worte sind wahrscheinlich die beste Art und Weise, um Fragen hinsichtlich der Hoheitsrechte auf dem Siebten Kontinent zu beantworten. Und diese Beschreibung ist bereits seit 1961, als der zwei Jahre zuvor unterzeichnete Antarktis-Vertrag in Kraft trat, einigermaßen zutreffend.

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Ein ganz normaler Tag auf einer Arktis Expeditionskreuzfahrt

Das erleben Sie auf einer Spitzbergen Kreuzfahrt mit Poseidon Expeditions

Insbesondere die Kollegen in der Verkaufs- und Marketingabteilung von Poseidon Expeditions setzen bisweilen viel zu sehr als selbstverständlich voraus, dass zukünftige Reisende wissen, was sie auf einer Expeditionskreuzfahrt erwartet. Richtig ist, wir unterstellen manchmal tatsächlich zu viel. Unsere Kataloge und unsere Website zeigen fantastische Fotos und spannende Reiserouten, stellen unser talentiertes Team von Expeditionsmitarbeitern - Meeresbiologen, Ornithologen, Polarhistoriker und Geologen - in den Mittelpunkt, präsentieren unseren erstklassige maximal 114 Passagier fassende Sea Spirit und die atemberaubende Tierwelt, die Sie erwarten dürfen.

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Die Top 10 der wissenschaftlichen Entdeckungen in der Antarktis

Der antarktische Kontinent gibt seine Geheimnisse nur sparsam preis

Die Antarktis wurde erst vor rund 200 Jahren entdeckt und ist bis heute der am wenigsten erforschte Kontinent der Erde. Hier gibt es noch viele Geheimnisse zu lüften. Doch auch das, was frühe Forscher und Wissenschaftler unserer Zeit bisher ans Tageslicht brachten, ist außerordentlich erstaunlich. So etwa Bakterien, die uns womöglich Lebensformen im All entdecken lassen. Oder Tiere, die das irdische Magnetfeld nutzen. Hier kommen die Top 10 der wissenschaftlichen Entdeckungen:

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Das Leben und die Expeditionen von Umberto Nobile

Norweger, Briten, Russen und auch ein paar Deutsche und Österreicher stehen in der "Heldenzeit" des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts an der Spitze der Polarforschung. Wir denken an Ernest Shackleton und Robert Falcon Scott, Georgy Sedov, Roald Amundsen und Fridtjof Nansen sowie an die berühmte Payer-Weyprecht-Expedition. Doch auf ähnlichem Level befindet sich auch ein italienischer Luftfahrtingenieur, Pilot und Forscher - Umberto Nobile.

Nobiles Anrecht auf polaren Ruhm begründet sich darin, dass er und Roald Amundsen im Mai 1926 als erste einen Flug zum und über den Nordpol durchführten - zu diesem Zeitpunkt ein für Luftfahrer noch unerreichtes Ziel. Dass sie tatsächlich die ersten waren, wurde jedoch zunächst nicht anerkannt, aber dazu im Folgenden gleich mehr.

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