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18 März, 2026
Datum der Veröffentlichung

Papageientaucher in Island: Wo & Wann?

Papageientaucher auf Island: Wissenswertes zum Clown der Meere und Beobachtungsplätze

Island gilt als eines der wichtigsten Brutgebiete für Papageientaucher weltweit. Millionen der kleinen Seevögel kehren jedes Jahr an die steilen Küsten der Insel zurück, um hier ihre Nester in den grasbewachsenen Klippen zu bauen. Für Reisende bietet sich damit die seltene Gelegenheit, den Atlantischen Papageientaucher in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten.

Auch Sie wollten schon immer mehr über die kleinen Puffins erfahren? Wir haben die wichtigsten Informationen zu diesen beliebten Tieren zusammengetragen – von wissenswerten Fakten über Brutplätze bis zur perfekten Reisezeit, um diese Vögel zu beobachten. Außerdem haben wir einige Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer Papageientaucher-Beobachtung herausholen. Bereit, Puffins in der freien Wildbahn zu erleben?

Das Wichtigste zum Papageitaucher in Island in Kürze:

  • Papageientaucher (Fratercula arctica) sind arktische Meeresvögel, die durchschnittlich 30 cm groß sind, schwarz-weißes Gefieder aufweisen und für ihren bunten Schnabel bekannt sind.

  • Puffins verbringen die meiste Zeit ihres Lebens auf offener See, kehren aber zum Brüten ans Land zurück. Sie bevorzugen grasbedeckte steile Klippen, wie sie in Island zu finden sind.

  • Island ist eines der wichtigsten Brutgebiete weltweit, denn rund 60 % der globalen Papageientaucher-Population brüten hier.

  • Zu den besten Orten in Island, um Papageientaucher zu beobachten, zählen unter anderem: die Westfjorde mit den Látrabjarg-Klippen, die Steilklippen von Dyrhólaey sowie abgelegene Inseln wie die Westmännerinseln oder Grímsey.

  • Die beste Reisezeit nach Island, um Puffins zu beobachten, ist während der Brutperiode der Vögel (April bis August).

  • Es lohnt sich, Puffins vom Wasser aus zu beobachten. Sie haben den perfekten Blick auf die Klippen, mehr Sicherheit und können die Tiere aus respektvoller Distanz beobachten, ohne die Brutkolonien zu stören.

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Papageientaucher zwischen blühenden Wildblumen an der Küste Islands.

Wissenswertes über Papageientaucher

Die prächtigen atlantischen Papageientaucher (Fratercula arctica) sind unter vielen Namen bekannt: Puffins, Clown der Meere, Papageitaucher (ohne „en“), Meeres-Papagei, Lundi oder arktische Mönche.

Einige könnten meinen, dass die Vögel eine putzige Mischung aus Pinguinen und Papageien sind. Doch das schwarz-weiße Federkleid und die bunten Füße oder der Schnabel sind die einzigen Gemeinsamkeiten. Denn Puffins sind weder mit Pinguinen noch mit Papageien verwandt – auch wenn der Name dies bei den Letzteren vermuten lassen könnte.

Unter Vogelbeobachtern und Fotografen gelten Papageientaucher als die „Shooting Stars“ und ziehen daher jährlich Tausende Touristen an die Klippen in Island. Es gibt viele interessante Informationen über die kleinen Seevögel.

Wie sehen Puffins aus?

Papageientaucher sind zwischen 25 und 34 cm groß und haben charakteristischerweise schwarz-weißes Gefieder. Ihren Namen Clown der Meere haben die Vögel ihrem großen bunten Schnabel (gelb, rot oder blaugrau) und ihren orangefarbenen Füßen zu verdanken. Aber auch die lustigen Bewegungen, die sie während des Balzverhaltens vollbringen, spielten dabei wohl eine Rolle.

Der Blick von Puffins wirkt hingegen eher traurig. Der Grund für diesen Eindruck? Die dunkle Augenzeichnung und die optisch herabgesenkten Augenlider.

Während bei anderen Vogelarten Männchen und Weibchen häufig unterschiedliche Gefieder oder Schnabelfarben haben, ist dies bei Puffins nicht der Fall. Sowohl Männchen als auch Weibchen sehen aus der Entfernung nahezu gleich aus. Der einzige Unterschied: Männchen werden etwas größer und haben einen größeren Schnabel.

Jungvögel unterscheiden sich noch deutlich von den erwachsenen Vögeln. Sie haben dunkles und flaumiges Fell, und anstelle des auffälligen Schnabels verfügen sie über einen kleinen, dunklen Schnabel. Erst in den darauffolgenden Jahren bekommen sie ihr charakteristisches Aussehen.

Gut zu wissen: Puffins sehen nicht das ganze Jahr über gleich aus. Erst zu Beginn der Paarungszeit wird der Schnabel der Vögel größer und bekommt seine leuchtende Farbe. Im Spätsommer bzw. im Herbst werfen die Vögel ihre farbenfrohen Schnabelplatten jedoch ab. Dann ist der Schnabel kleiner und hat eine mattgraue Farbe. Auch das Gesicht der Papageientaucher färbt sich leicht gräulich.

Zu welcher Art gehören Papageientaucher?

Der Papageientaucher gehört zur Familie der Alkenvögel (Alcidae). Zu dieser Vogelgruppe zählen auch andere bekannte Meeresvögel des Nordatlantiks, etwa Trottellummen, Tordalke oder Gryllteisten. Alkenvögel sind hervorragend an das Leben auf dem offenen Meer angepasst und verbringen einen großen Teil ihres Lebens fernab der Küsten.

Gefährdete Art: Seit 2015 gelten Papageientaucher durch die Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdete Tiere unserer Erde. Analysen des Biologen Erpur Snær Hansen zufolge, sind die Populationen seit 1995 um etwa 70 % zurückgegangen. Das zeigt, dass vor allem der Erhalt und Schutz dieser Meeresvögel zunehmend wichtiger wird.

Was fressen die Clowns der Meere?

Zu der Hauptnahrung der Papageientaucher zählen:

  • Sandaale

  • Sprotten

  • Heringe

  • Lodden

  • Krebstiere

Puffins sind geschickte Jäger, die ihre Beute (kleine Fische) in großen Mengen in ihrem Schnabel transportieren können. Sie können unglaubliche Geschwindigkeiten bis zu 88 km/h erreichen und tauchen typischerweise bis zu einer Tiefe von 40–60 m. Zum Schwimmen verwenden sie ihre Flügel, ihre Füße dienen hingegen der Steuerung.

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Papageientaucher auf einem grasbewachsenen Küstenhügel in Island.

Wie leben und brüten Papageientaucher?

Puffins leben monogam, gehen lebenslange Partnerschaften ein und kehren jedes Jahr wieder zu denselben Brutplätzen zurück. Sie verbringen die meiste Zeit auf offener See und sind nur zum Nisten an Land.

Während der Brutzeit legen Papageientaucher nur ein einziges Ei. Ist das Puffling (Jungküken) erst einmal geschlüpft, bleibt es etwa 40 Tage im Nest – so lange, bis es fliegen kann. Die männlichen und weiblichen Puffins teilen sich die Arbeit zur Pflege und zur Ernährung des Jungen.

Nach der Brutzeit verlassen Puffins Island wieder, verbringen den Winter auf dem offenen Meer und kehren erst im Frühjahr wieder nach Island zurück.

Island: Papageientaucher beobachten

Island, die Insel von Feuer und Eis, ist nicht nur für ihre Vulkane und Gletscher, Geysire und ihre Landschaft, sondern auch für ihre reiche Tierwelt bekannt. Besonders Vogelbeobachter aus aller Welt nehmen die Reise auf sich, um den berühmt-berüchtigten Papageitaucher in freier Wildbahn zu erleben.

Warum ist Island für das Beobachten von Papageientauchern optimal?

Die zerklüfteten Küsten Islands bieten den kleinen Seevögeln ideale Bedingungen zum Brüten. Steile Klippen (Steilküsten), grasbewachsene Hänge und zahlreiche kleine Inseln schaffen sichere Nistplätze, während es hier wenig natürliche Fressfeinde gibt. Gleichzeitig liefern die reichen Fischgründe des Nordatlantiks reichlich Nahrung für die großen Kolonien.

Der isländische Biologe Erpur Snær Hansen untersucht bereits seit Jahrzehnten Papageientaucherkolonien und betont:

"Island ist das wichtigste Brutgebiet für den Atlantischen Papageientaucher weltweit."

Offizielle Erhebungen von BirdLife International zeigen ebenfalls, dass etwa 60 % der weltweiten Papageientaucher-Population an den Küsten von Island brüten. In ganz Island schätzen Experten den Bestand auf etwa vier bis sechs Millionen Brutpaare.

Schon gewusst? Eine isländische Tradition ist es, dass die Bewohner junge Papageientaucher von den Klippen werfen. Klingt dramatisch? Es ist aber eine Hilfsmaßnahme! Vor allem auf den Westmännerinseln zieht das Licht der Ortschaften viele junge Papageientaucher in der Nacht an. Statt ins Meer zu fliegen, landen sie dann in Straßen oder Gärten.

Einheimische sammeln die Pufflings ein und bringen sie am nächsten Tag zurück an die Küste. Dort lassen sie die Jungvögel von den Klippen aus in Richtung Meer fliegen, damit sie ihren ersten Weg über den Atlantik finden.

Wo können Sie Papageientaucher auf Island beobachten?

In Island gibt es mehrere Regionen, in denen sich Papageientaucher besonders gut beobachten lassen. Vor allem die Westfjorde, spektakuläre Steilklippen entlang der Küste sowie abgelegene Inseln und Halbinseln gelten als wichtige Brutgebiete der kleinen Seevögel.

Westfjorde

Die Westfjorde im Nordwesten Islands liegen unmittelbar südlich des Nördlichen Polarkreises und gehören zu den arktischen Gewässern. Tief eingeschnittene Fjorde, steile Küsten und zahlreiche kleine Fjord-Inseln prägen diese spektakuläre Landschaft und sorgen für ideale Brutplätze für Papageientaucher in Island.

Unter anderem eignen sich für Beobachtungen:

  • Látrabjarg-Klippen: Die bis zu 440 Meter hohen Látrabjarg-Klippen gehören zu den größten Vogelklippen Europas. Sie bieten Millionen Seevögeln sichere Brutplätze an den steilen Felswänden – auch dem beliebten Papageientaucher.

  • Hornstrandir-Naturreservat: Das abgelegene Hornstrandir-Naturreservat ist eine beeindruckende Wildnis mit steilen Küsten und einsamen Fjorden.

  • Vigur-Insel: Die kleine Insel Vigur in der Breiðafjörður-Bucht ist ein geschütztes Vogelparadies. Neben zahlreichen Eiderenten und Küstenseeschwalben legen auch Papageientaucher ihre Bruthöhlen in den grasbewachsenen Böden an.

Islands spektakuläre Steilklippen

Die Südküste Islands ist bekannt für ihre dramatischen Küstenlandschaften mit hohen Basaltklippen und steilen Felswänden. Hier treffen der raue Nordatlantik und die vulkanische Landschaft der Insel aufeinander.

Beliebte Beobachtungsorte sind:

  • Kap Dyrhólaey: Es zählt zu den bekanntesten Vogelklippen Islands und bietet im Sommer hervorragende Möglichkeiten, Papageientaucher aus nächster Nähe zu beobachten. Ein Wahrzeichen? Der berühmte Felsbogen!

  • Reynisfjall bei Vík: Die Basaltklippen des Reynisfjall ragen über dem schwarzen Sandstrand von Reynisfjara auf und dienen Papageientauchern als Brutplätze.

  • Borgarfjörður Eystri (Hafnarhólmi): Dies ist ebenfalls eine der besten Vogelklippen, um Papageitaucher aus kurzer Distanz zu beobachten. Denn speziell angelegte Stege führen Besucher nahe an die Kolonien heran.

Inseln und abgelegene Küsten

Neben steilen Klippen gehören auch Islands Inseln und abgelegene Küsten zu den wichtigsten Lebensräumen für Papageitaucher. Viele dieser Orte liegen fernab großer Städte und bieten den Seevögeln ruhige Brutplätze mit grasbewachsenen Hängen und Zugang zu den fischreichen Gewässern.

  • Westmännerinseln (Vestmannaeyjar): Auf den Westmännerinseln im Süden der Hauptinsel nisten etwa 700.000 Papageientaucher. Deshalb gehört die Inselgruppe zu den größten Brutgebieten Europas und zu den beliebtesten Orten für Beobachtungen.

  • Grímsey: Direkt am Polarkreis, nördlich von Island gelegen, beherbergt die Insel zahlreiche Seevogelkolonien.

  • Halbinsel Snæfellsnes (Arnarstapi/Hellnar): Entlang der zerklüfteten Küste der Snæfellsnes-Halbinsel, können Sie auf Ihrer Reise viele Papageientaucher sehen. Besonders bei Arnarstapi und Hellnar.

  • Ingólfshöfði: Die abgelegene Halbinsel Ingólfshöfði an der Südküste Islands ist meist nur im Rahmen geführter Touren erreichbar.

Zu welcher Zeit sollten Sie nach Island, um Papageitaucher zu beobachten?

Da Sie die Tiere nur während ihrer Brutsaison an Land beobachten können, sollten Sie Ihre Reise zwischen April und August antreten. Dann haben sie die größte Chance, sich ihren Traum zu erfüllen und einen Puffin in freier Wildbahn zu sehen.

Warum lohnt sich eine Expeditionskreuzfahrt, um die Papageien der Meere zu sehen?

Vom Meer aus (auf Deck oder vom Zodiac aus) haben Sie den perfekten Blick auf die steilen Klippen oder die Küsten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Denn auch, wenn sich eine Rundtour auf dem Land lohnt, kann es an den Klippen gefährlich werden.

Schließlich höhlen die Papageientaucher die steilen Klippen aus, um darin zu brüten. Dafür graben sie ein bis zwei Meter tiefe Höhlen in die grasbewachsenen Klippenränder. Diese bieten den Papageientauchern Schutz vor Fressfeinden wie zum Beispiel Möwen, können den Boden an den Klippen jedoch instabil machen. Um nicht einzubrechen oder von den Klippen zu fallen, ist es daher wichtig, die Warnschilder zu beachten und nicht zu ignorieren, falls Sie an die Klippen herangehen.

Wenn Sie Papageientaucher vom Wasser aus beobachten, halten Sie zudem einen respektvollen Abstand ein, ohne die natürliche Umgebung der Tiere zu stören.

Tipps: So holen Sie aus der Beobachtung der Papageientaucher das Meiste heraus

Viele Menschen träumen davon, Puffins einmal mit den eigenen Augen zu sehen. Und damit sie bei der Beobachtung auf ihrer Reise das Maximum an Erlebnis herausholen können, haben wir einige Tipps für sie vorbereitet:

  • Das perfekte Foto: Verwenden Sie ein Teleobjektiv, um die Vögel aus der Ferne zu fotografieren, ohne sie zu stören. Neben dem richtigen Equipment sollten Sie sich auch mit den besonderen Lichtverhältnissen auseinandersetzen. In den frühen Morgen- oder den späten Abendstunden ist die beste Zeit, um Puffins zu fotografieren. Etwas Geduld sollten Fotografen jedoch mitbringen, denn Puffins agieren häufig in Gruppen und zeigen sich nicht immer sofort.

  • Vogelbeobachtung: Halten Sie bei der Beobachtung einen respektvollen Abstand zu den Tieren. Es bietet sich zum Beispiel eine Beobachtung per Zodiak vom Wasser aus an. Der wichtigste Tipp liegt jedoch darin, Geduld zu bewahren.

  • Restaurantbesuch: In einigen Teilen Islands gelten Papageientaucher leider noch immer als Delikatesse, obwohl die Tiere zu gefährdeten Arten gehören. Viele Reisende entscheiden sich jedoch bewusst dagegen und unterstützen stattdessen Restaurants, die nachhaltige Fischgerichte oder regionale Spezialitäten anbieten. Treffen Sie für sich eine Entscheidung, mit der Sie sich wohlfühlen.

  • Reisezeit: Auch wenn die Brutsaison der Papageitaucher zwischen April und August liegt, können Sie auf Nummer sicher gehen, indem Sie zwischen Mai und Mitte August reisen. Denn April und August gelten sozusagen als Ankunfts- und Abflugsmonat.

  • Geführte Touren/Reisen: Guides wissen am besten, wo und wann sie Kolonien beobachten können. Um die Chancen für eine Sichtung zu steigern, sollten Sie daher immer eine geführte Tour oder Reise buchen. Denn am Ende wäre es ziemlich traurig, wenn Sie sich nach Island aufmachen und keinen Puffin zu Gesicht bekommen, oder?

Mit Poseidon Expeditions wird das Beobachten der Papageientaucher etwas Besonderes

Mit der MS Sea Spirit treten Sie die Reise in die Welt der Papageientaucher auf einem kleinen Expeditionsschiff an. Erfahrene Reiseleiter, echte Wissenschaftler und Guides begleiten Sie auf echten Expeditionen, halten spannende Vorträge während der Zeit auf See und helfen Ihnen im Fotokurs, das Bild Ihres Lebens zu schießen. Die Experten sind zudem bestens vertraut mit Papageientauchern und wissen, wo ihre Brutplätze liegen.

Möchten Sie Papageientaucher in Island beobachten, sollten Sie genau auf die Termine achten. Denn die ersten Papageientaucher treffen normalerweise erst Anfang April in Island ein. Es gibt verschiedene Routen und Angebote, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Und das Beste? Wir passen unsere Route flexibel an, um Sichtungen zu ermöglichen!

Interesse, mehr über arktische und antarktische Meeresbewohner oder die Orte zu erfahren? Dann besuchen Sie unseren Blog (Magazin) oder laden Sie sich unseren Katalog herunter, um sich für Ihr nächstes Abenteuer inspirieren zu lassen.

FAQ: Die häufigsten Fragen rund um Papageientaucher in Island

Wann kann ich in Island Papageientaucher-Kolonien am besten beobachten?

Sie können Papageientaucher in Island am besten zwischen April und Mitte August beobachten. Anders als viele glauben, liegt die Brutzeit der Puffins nicht im Frühling, sondern im Sommer, etwa zwischen Mai und August. Es ist die optimale Zeit für einen Besuch, da die Chancen auf Sichtungen besonders hoch sind und Sie große Kolonien antreffen können.

Was sind die besten Orte in Island, um Puffins zu beobachten?

Zu den besten Orten, um Papageientaucher zu beobachten, gehören die Westfjorde, die Steilklippen in Island und abgelegene Küsten. Dazu zählen zum Beispiel die Klippen von Dyrhólaey, die Fjord-Inseln oder die Halbinsel Snæfellsnes. Auch die Westmännerinseln gehören zu den größten Kolonien von Papageientauchern in Europa und sind ein beliebtes Ziel.

Spezielle geführte Touren, wie die von Poseidon Expeditions, führen Sie an die beliebtesten Orte, um Papageientaucher zu beobachten.

Warum werfen die Menschen in Island Papageientaucher von den Klippen?

Was für Besucher erst einmal irritierend erscheint, verfolgt einen guten Zweck. Die Isländer helfen damit jungen Papageientauchern, die durch künstliches Licht vom Land angezogen werden, wieder den richtigen Flug in Richtung Meer zu finden.

Was kann ich auf einer Expeditionskreuzfahrt nach Island außer den Papageientauchern noch erleben?

Je nach Reiseroute (z. B. Rundreise) bekommen Sie einen Überblick über die wundervolle Natur, Vulkanlandschaften, Lavafelder, Wasserfälle und Gletscher Islands. Im Reiseverlauf warten verschiedene Aktivitäten und Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten und Orten auf Sie. Vergleichen Sie dazu einfach die Angebote und wählen Sie die Reise, die am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

Gehören Papageientaucher zu den gefährdeten Arten?

Ja, Papageientaucher gehören zu den gefährdeten Tieren und stehen auf den Roten Listen. Das Problem liegt unter anderem in den steigenden Meerestemperaturen. Aber auch, dass Puffins teilweise als Delikatesse gelten, trägt zum Problem bei. Zwar geht der Verzehr von Papageientauchern in Island zurück und stellt nur noch die Ausnahme dar. Der Bedarf an Papageientaucherfleisch hat aufgrund des Tourismus jedoch zugenommen.

Welche Vogelarten können Vogelliebhaber neben dem Papageientaucher noch beobachten?

Auch wenn für viele Personen Papageientaucher zu den Highlights der Vogelbeobachtung gehören, gibt es noch zahlreiche andere Arten in der Vogelwelt, die sie auf Island beobachten können. Dazu zählen, unter anderem Sturmtaucher, die Dreizehenmöwe, ein Eissturmvogel oder der Basstölpel.

Wie komme ich von Deutschland nach Island, um Papageientaucher zu beobachten?

Am einfachsten fliegen Sie von Deutschland nach Reykjavík. Von dort aus erreichen Sie viele Beobachtungsorte in der Nähe der Küsten oder starten eine Reise als Gast auf einer Expeditionskreuzfahrt. Island ist eine Quelle der Inspiration und ideal, um Papageientaucher in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.